10.05.2022 in Allgemein

Besuch bei der Agraset Agrargenossenschaft eG

 

Gemeinsam mit meiner Kollegin der SPD-Fraktion im sächsischen Landtag, Juliane Pfeil und Vertretern der AG Ländlicher Raum der SPD Sachsen besuchten wir die Agraset Agrargenossenschaft eG Naundorf bei Rochlitz.

Vorstandsvorsitzender Jan Gumpert gab einen äußerst informativen uns auch unterhaltsamen Einblick in die Struktur der Genossenschaft - angefangen bei der Vorgeschichte, über die Wende- und Nachwendejahre bis zum heutigen Stand. Nach einen regen Austausch im gemeinsamen Gespräch über die Themen der einzelnen Genossenschaftszweige, des Ausbildungsverbundes, sowie aktuelle und perspektivische Probleme, besichtigten wie gemeinsam das Gelände und die beeindruckende Anzahl von Gebäuden, Maschinen und Angeboten.

Auf ihrer Internetpräsenz informiert die Agraset Agrargenossenschaft über ihre vielfältigen Angebote:

Agraset Agrargenossenschaft eG Naundorf bei Rochlitz

 

 

 

23.03.2022 in Allgemein

Pressemitteilung zum Thema Erneuerbare Energien

 
"Alle Fesseln lösen". Bild der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag.

Erneuerbare Energien: Alle Fesseln lösen!

Zur aktuellen Debatte „Strategische Souveränität der Europäischen Union sicherstellen – Energie, Klimaschutz, Wirtschaft und Sicherheitspolitik zusammen denken.“ führt der Energiepolitiker der SPD-Fraktion, Volkmar Winkler, zu Erneuerbaren Energien aus:

„Um es kurz zu machen: Die Energiewende darf nicht länger warten. Wir müssen jetzt alle Fesseln lösen und den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreiben.

Momente beispielloser Umwälzungen und Krisen können zu Momenten der Klarheit über die Zukunft führen. In diesem Fall zu der Erkenntnis, dass ein schnellerer Übergang zu erneuerbaren Energien nicht nur dem Klimaschutz dient, sondern auch eine sicherheitspolitische Notwendigkeit ist. Deutschland und die EU müssen unabhängiger vom Import fossiler Rohstoffe werden.“

 

Mit Blick auf Sachsen und die notwendigen Zukunftsinvestitionen fordert Winkler:

„Um die vielzitierten ‚Freiheitsenergien‘ auszubauen, müssen wir in Sachsen die Hebel genau jetzt umlegen. Wir müssen hinterfragen, ob die bisher in der Koalition getroffenen Vereinbarungen zu Klima und Energiepolitik, Raumordnung und Landesentwicklungsplanung in dieser Legislatur ausreichend sind. Die Energiewende braucht in Sachsen einen Booster. Dafür muss der Staat investieren. Die Vorschläge der SPD-Fraktion für einen Sachsenfonds 2050 um Zukunftsinvestitionen zu ermöglichen, liegen auf dem Tisch.“

 

Mit Blick auf die Ansiedlungsentscheidung von intel in Magdeburg, für die die Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien maßgeblich war, Volkmar Winkler abschließend: „Versäumnisse bei Erneuerbaren Energien fallen Sachsen zunehmend auf die Füße. Die jüngste Entscheidung von intel lässt grüßen.“

 

08.03.2022 in Allgemein

Ehrung anlässlich des internationalen Frauentages.

 

Gemeinsam mit Vorstandsmitglied Anja Kohlbach überreichte ich den traditionellen Blumenstrauß des SPD-Ortsverbandes Döllnitztal anlässlich des Frauentages an die Erzieherin Betina Wittenberg-Weber, Erzieherin im Hort Collmblick in Oschatz. Sie ist seit 1976 Kindergärtnerin mit Leib und Seele und war froh nach der Wende, zu den Frauen zu gehören, die direkt in ihrem Job weiterarbeiten konnten. Seit 1994 war sie in ziemlich allen Kindertageseinrichtungen der Stadt Oschatz tätig. Aus lauter Liebe zu „ihren Kindern“ hat sie im letzten Jahr nicht die Chance des Vorruhestandes ergriffen.

Ganz im Gegenteil, die nun 64jährige beendet ihre berufliche Laufbahn erst mit der Beendigung der Grundschulzeit ihrer vierten Klasse. Dann soll endlich mehr Zeit für die eigenen Enkel sein, die leider nicht alle vor Ort wohnen. „Wenn es ihr zu ruhig wird in Oschatz“, schließt Betina einen Umzug in eine größere Stadt nicht aus.

In einem sehr angeregten Gespräch wurde neben den besonderen Herausforderungen der Arbeit unter Pandemiebedingungen auch das Themenfeld Bezahlung und Wertschätzung der pädagogischen Arbeit thematisiert.

Geehrt wird Frau Wittenberg-Weber für ihre Leidenschaft zum Beruf, die beispielhaft für sehr viele ErzieherInnen steht, die sich in der schwierigen Coronazeit mit ihrer positiven Einstellung rührend um die Kinder kümmern!

Den ausführlichen Presseartikel der Oschatz finden sie im Link:

Oschatzer Sozialdemokraten würdigen langjährige Erzieherin Bettina Wittenberg (lvz.de)

(Foto Christian Kunze)

27.01.2022 in Allgemein

Gedenkveranstaltung am Fort Zinna

 

Am 27.01.2021 wurde an vielen Orten und Gedenkstätten der Opfer des Nationalsozialismus anlässlich des bundesweiten Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, der gleichzeitig der Internationale Holocaust-Gedenktag ist, gedacht.

Mit den Worten:

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

führte der damalige Bundespräsident Roman Herzog 1996 diesen Gedenktag ein.

Erneut fand die Veranstaltung unter Pandemiebedingungen statt und unsere Kranzniederlegung erfolgte individuell.

Im Rahmen der bundesweiten Aktion #LichtergegenDunkelheit wurde auch dieses Jahr der Opfer gedacht und das Dokumentations- und Informationszentrum Torgau nahm mit vielen anderen Gedenkstätten daran teil.

Mein Dank gilt den Mitarbeiten des DIZ Torgau. Nicht nur für die würdevolle Umsetzung der Gedenkstunde, sondern auch für deren engagierte und wichtige Arbeit.

Einen Rückblick zur Veranstaltung finden sie hier:

Gedenken an die Opfer der NS-Militärjustiz in Torgau | DIZ Torgau | Stiftung Sächsische Gedenkstätten (stsg.de)

24.01.2022 in Allgemein

Meine Positionierung zum Thema allgemeine Impfpflicht

 

Hier finden Sie die Beantwortung der Anfrage der Leipzige Volkszeitung zum Thema allgemeine Impfpflicht:

"In die Diskussion um eine allgemeine Impfflicht müssen viele Faktoren einfließen und zwingend auch aktuelle Entwicklungen, wie neue Virusvarianten und die Entwicklung der allgemeine Impfquote durch neu zugelassene Impfstoffe im Blick behalten werden.

Eine berufsgruppenbezogene Impfflicht ist hinsichtlich der besonders gefährdeten Personengruppen in z.B. Alten- und Pflegeheimen angemessen.

Die Impfung schützt. Die Impfung bewahrt vor schweren und schwersten Krankheitsverläufen und hilft die Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden. Die Impfung rettet Leben. Sie ist sicher, gut verträglich und mit der wichtigste Teil der Pandemiebekämpfung. Eine hohe Impfquote der Bevölkerung ist und bleibt der Weg aus der Pandemie.

Dennoch vertrete ich den Standpunkt, dass mit einer allgemeinen Impfflicht ein zu großer Einschnitt in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen genommen wird und ich diese daher ablehne.

Vorrang hat die Aufklärung über die Wirksamkeit und die Sensibilisierung für den gesamtgesellschaftlichen Nutzen der Impfung. Denn diese sollte auch als Akt der Solidarität mit den besonders gefährdeten Personengruppen erkannt werden. Die Sicherstellung niedrigschwelliger, gut erreichbarer und mit ausführlicher Beratung begleitete Impfangebote gilt es sicherzustellen."

Die LVZ hat meine Standpunkte auch in Auszügen im aktuellen Presseartikel aufgenommen:

Impfpflicht? Das sagen Nordsachsens Abgeordnete (lvz.de)