08.03.2021 in Wahlkreis

110 Jahre Internationaler Frauentag – Danke für Ihr Engagement! - Katja Bachmann vom O-Schatz-Park geehrt

 
MdL Winkler überreicht Frau Bachmann Blumenstrauß

110 Jahre Internationaler Frauentag. Ein besonders Datum und ein besonderer Anlass, um heute herausragendes Engagement zu würdigen.

Die Vielfalt der Angebote des O-Schatz Parkes beeindruckt. Was hier über Jahre mit viel Fleiß, Eigeninitiative, kreativen Ideen und gemeinsam mit vielen Beteiligten entstanden ist, hat den O-Schatz-Park zu einem besonders beliebten Familien- und Ausflugsziel werden lassen.

An dieser Entwicklung hat die Leiterin Frau Bachmann, welche die Geschicke des O-Schatz-Parkes seit 2009 lenkt, maßgeblichen Anteil.

Es braucht nicht nur kluge Ideen und Vorstellungskraft dieses Angebot stetig weiter zu entwickeln. Es braucht auch Macherinnen. Gemeinsam anpacken, gemeinsam gestalten um gemeinsam dieses Angebot, welches überregional bekannt und ein Aushängeschild für die Stadt Oschatz ist, weiter voranzubringen.

Volkmar Winkler: "Ich bin regelmäßig mit meinen Enkeln zu Gast und wir fühlen uns immer willkommen und freundlich empfangen. Besonders freut mich, dass hier ein Beschäftigungsfeld für Menschen mit Behinderung als Arbeitsbereich der WfbM gestaltet wird, welches einen direkten Kontakt zu den Gästen und Besuchern ermöglicht. So können die Beschäftigten nah erleben, wie die von ihnen begleiteten Angebote mit Freude genutzt werden und dadurch eine direkte Wertschätzung ihrer Arbeit erfahren. Darüber hinaus tragen diese Kontakte sicherlich auch zum Abbau von Hemmnissen und Vorurteilen bei und leisten so einen wertvollen Beitrag zu einem aufgeschlossenen, inklusiven und schlussendlich selbstverständlichen Miteinander.

Für dieses Engagement gilt Frau Bachmann heute mein besonderer Dank! Ich wünsche Frau Bachmann und dem gesamten Team weiterhin viel Schaffenskraft.

Hoffentlich bringt die weitere Entwicklung der Corona-Lage die nötige Entspannung der Situation, welche auch die Nutzung Ihres Angebotes wieder ohne größere Einschränkungen möglich macht."

Der O-Schatz-Park informiert über seine Angebote hier: O-Schatz-Park

 

Hintergrund:

Der SPD-Ortsverein  'Unteres Döllnitztal' ehrt anläßlich des Frauentages jedes Jahr eine besonders engagierte Frau. In diesem Jahr fiel die Wahl auf Katja Bachmann, die seit Februar 2009 die Geschicke des O-Parks in Oschatz leitet. Gemeinsam mit 36 MitarbeiterInnen bewirtschaftet sie den Tier- und Familienpark, dabei liegt ihr besonders die Inklusion der Menschen mit Behinderung am Herzen, denn der Park ist gleichermaßen deren Arbeitsstätte als Werkstatt für Behinderte. Damit leistet der Park einen ganz herausragenden Beitrag zur Inklusion und die Oschatzer BewohnerInnen nehmen ihn sehr dankbar an. Ob Erdmännchen, Ziegen, der Rosensee, der Spielplatz oder ein paar kleinere Fahrgeschäfte, im eintrittsfreien Park finden die Besucherinnen immer eine kleine Auszeit mit ihren Familien. Und Katja Bachmann packt dabei immer selbst mit an, sei es bei den Vorbereitungen für Feiern oder Kulturveranstaltungen oder bei kleineren Reparaturen. Geht nicht, gibt's nicht. Dieser Job ist für sie nicht nur ein Beruf, sondern verbunden mit ganz viel Liebe und da schaut man auch nicht auf die Überstunden, so Bachmann.

Stellvertretend für alle engagierten Frauen nahm Katja Bachmann einen Blumenstrauß vom SPD-Landtagsabgeordneten Volkmar Winkler, sowie dem Vorstand des hiesigen SPD-Ortsvereins entgegen.

05.03.2021 in Wahlkreis

Kitas und Grundschulen in Nordsachsen bleiben vorerst weiter offen (Stand 05.03.2021)

 

Wie heute in einer Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Kultus bekannt gegeben wurde bleiben die die Kitas, Kindertagespflege und Grund- sowie Förderschulen (dort die Primarstufe der Klassen 1 bis 4) in Nordsachsen weiter offen. Am gestrigen Donnerstagsabend fand dazu ein digitales Gespräch der Landes- und Kreispolitik statt, an der auch Volkmar Winkler als Abgeordneter des Sächsischen Landtags teilnahm. Der Freistaat Sachsen und der Landkreis Nordsachsen haben sich darauf geeinigt, die Einrichtungen weiterhin offen zu halten, da es kaum Infektionen an den Schulen gibt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt zwar in Nordsachsen derzeit mit 132 über dem 100ner-Richtwert, die Infektionstreiber sind aber weniger die Schulen und eher lokale Hot-Spots - so gab es diese Woche (01. bis 04. März) lediglich 15 Corona-Infektionen an nordsächsischen Schulen (12 Schüler*innen und 3 Lehrer*innen) - daher begrüßt Winkler die Anpassungsfähigkeit aller Beteiligten.

Neben Zusicherungen des Landrates für mehr Infektionsschutz an den Schulen hieß es weiterhin in der Pressemitteilung des Ministeriums "Die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung sieht eine Schließung der Einrichtungen vor, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb eines Landkreises [...] an fünf Tagen andauernd überschritten wird. Frühestens am 8. März greift diese Regelung. Allerdings tritt eine neue Corona-Schutz-Verordnung mit neuen Regelungen in Kraft, die Auswirkungen auf die bisherigen Vorgaben haben. So soll es Ausnahmen von der automatischen Kita- und Schulschließungsregelung geben, wenn es einen konkreten Hotspot in dem Landkreis/der kreisfreien Stadt gibt, der mit dem Infektionsgeschehen an Schule und Kitas nicht zusammenhängt oder sich abzeichnet, dass die Infektionszahl sinkt."

Winkler zeigte sich erfreut darüber, dass Landes- und Kreispolitik im Sinne der Kinder und der Sache gemeinsam handeln und individuelle Lösungen zu finden bemüht sich. "Auch dass das pädagogische Personal zukünftig schneller geimpft werden soll und dass mehr kostenlose Schnelltests zur Verfügung stehen sollen, finde ich sehr gut", so der Abgeordnete abschließend.

03.02.2021 in Pressemitteilung

Meine Rede zur Aktuellen Debatte "Tagebau Turow" am 03.02.2020

 

Thema: Umwelt/Braunkohle

„Der Kohleausstieg ist eine europäische, wenn nicht sogar globale Aufgabe – da sind wir uns, mit Ausnahme der Klimawandelskeptiker und -leugner hier im hohen Haus – vermutlich auch einig. 

Aber, und hier möchte ich etwas Wasser in den Wein gießen, wird dieses Vorhaben auf europäischer Ebene nur gelingen, wenn wir möglichst viele Europäer dabei mitnehmen und auch entsprechende Angebote machen, um den dafür notwendigen Strukturwandel in die Wege zu leiten, zu begleiten und auch infrastrukturell und finanziell abzufedern. 

 

 

27.01.2021 in Allgemein

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

 

In aller Stille wurde am 27.01.2021 an vielen Orden und Gedenkstätten der Opfer des Nationalsozialismus anlässlich des Gedenktages gedacht.

Mit den Worten:

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

führte der damalige Bundespräsident Roman Herzog 1996 diesen Gedenktag ein.

Eine neue Form des Erinnerns musste nun dieses Jahr gefunden werden. Letztes Jahr konnte ich noch perönlich an der Veranstaltung teilnehmen. Das Niederlegen des Kranzes erfolgte  dieses Jahr individuell.

Mit der bundesweiten Aktion #LichtergegenDunkelheit wurde dieses Jahr auf neuen Wegen der Opfer gedacht und das Dokumentations- und Informationszentrum Torgau nahm mit vielen anderne Gedenkstätten daran teil.

Mein Dank gilt den Mitarbeiten des DIZ Torgau. Nicht nur für die würdevolle Umsetzung der Gedenkstunde, sondern auch für deren engagierte und wichtige Arbeit.

Einen Rückblick zur Veranstaltung finden sie hier:

https://www.stsg.de/cms/torgau/aktuelles/gedenken-zum-27-januar-am-ehemaligen-wehrmachtgefaengnis-fort-zinna-torgau

Foto: © StSG / DIZ Torgau, Fotograf: Dirk Heinze

21.01.2021 in Landespolitik

Pressemitteilung: Pödelwitz hat Zukunft

 
Pödelwitz Ortseingang

Volkmar Winkler, Sprecher für Energie und Umwelt der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum Verzicht der MIBRAG auf Inanspruchnahme der Abbaugebiete Pödelwitz und Groitzscher Dreieck:

Winkler: Pödelwitz hat Zukunft

„Wir haben zusammen mit CDU und Grünen im Koalitionsvertrag vereinbart, dass Pödelwitz erhalten bleiben soll. Dieses gemeinsame Ziel wurde nun erreicht. Pödelwitz hat nun eine Zukunft, die aber auch gestaltet werden muss. Genauso wie der Kohleausstieg eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, so gilt das jetzt auch für die weitere Entwicklung in Pödelwitz mit seinen verbliebenen Bewohnerinnen und Bewohnern. Es darf jetzt nicht dazu kommen, dass dauerhaft ein Geisterort entsteht. Im Gegenteil: Es geht darum, dass Pödelwitz Modellcharakter für den Strukturwandel von Dörfern in den Braunkohleregionen haben kann. Das kann mit Projekten und Maßnahmen im Rahmen der Strukturentwicklung und unter Einbindung der alten und neuen Einwohner gelingen.“

Hintergrund:

Weitere Informationen finden Sie in der Medieninformation des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/245773