26.01.2024 in Wahlkreis

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Torgau

 

Am 26.01.2024 fand am Vortag des bundesweiten Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, zugleich des durch die vereinten Nationen ausgerufenenen internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust, die jährliche Gedenkveranstaltung am Memorial des Gedenkortes Fort Zinna in Torgau statt. 

Eindrücklich schilderten Schülerinnen und Schüler in ihren Redebeiträgen die Schicksale von Opfern und nahmen dabei auch deutlich Bezüge zur heutigen Zeit und der Verantwortung, die damit für jede und jeden Einzelne(n) einhergeht.

Mein Dank gilt allen, die an der Veranstaltung mitgewirkt und einen würdevollen Rahmen gestaltet haben.

Informationen zum Gedenkort Fort Zinna finden sie hier:

Gedenkort | Erinnerungsort Torgau | Stiftung Sächsische Gedenkstätten (stsg.de)

28.10.2023 in Pressemitteilung

Koalitionsfraktionen beantragen Sondersitzung des Landwirtschaftsausschusses

 

Zu den Problemen bei der Auszahlung der Direktzahlungen und der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete an sächsische Landwirte haben die Koalitionsfraktionen eine Sondersitzung des Landwirtschaftssausschusses beantragt. 

Dazu erklärt Volkmar Winkler, Sprecher für Landwirtschaft der SPD-Fraktion: 
 
“Wir müssen jetzt zügig klären, wie den betroffenen Landwirten schnell und vor allem unbürokratisch geholfen werden kann. Klar ist, sie brauchen das Geld. Es geht hier um Existenzen, um unsere regionale Wirtschaft und nicht zuletzt auch um das Vertrauen in Politik und Regierung.  
 
Und wir müssen klären, warum sich die Auszahlung verzögert. Deswegen haben die Koalitionsfraktionen eine Sondersitzung des Landwirtschaftsausschusses beantragt. Hier müssen die Karten auf den Tisch.  
 
Auf den Staat muss man sich verlassen können. Das gilt für Landwirte genauso wie für alle anderen Menschen und Unternehmen in Sachsen.” 

16.10.2023 in Pressemitteilung

SPD-Fraktion für vernünftigen Umgang mit dem Wolf

 

In der vergangenen Woche wurden durch die Bundesumweltministerin Steffi Lemke Pläne vorgestellt, wonach Problemwölfe künftig schneller und unkomplizierter geschossen werden können. Aus Sicht der SPD-Fraktion sind die Maßnahmen für Bundesländer mit größeren Wolfspopulationen nicht ausreichend, da die Schäden an Weidetieren stark zugenommen haben und es nicht bei wenigen Ausnahmefällen bleiben wird. Vielmehr braucht es ein umfassendes Bestandsmanagement. Dazu hat die SPD-Fraktion im September ein Positionspapier zum Umgang mit dem Wolf in Sachsen beschlossen. Ziel des Positionspapiers ist es, Wege aufzuzeigen, wie man auf die zunehmenden Wolfspopulationen reagieren kann und welche Schritte gegangen werden müssen, um Konflikte zwischen Wolf und Mensch zu minimieren. 

„Der Wolf ist nun Teil der sächsischen Tierwelt und wird es voraussichtlich auch bleiben. In den vergangenen Jahren hat die Wolfspopulation stetig zugenommen. Da er ein Raubtier ist, liegt es in der Natur der Sache, dass es zu Konflikten zwischen Mensch und Tier kommt. Was wir nun brauchen, sind angepasste Regeln für den Umgang mit dem Wolf. Einfache Lösungen wie wolfsfreie Zonen bieten dafür keine nachhaltigen Antworten. Vielmehr brauchen wir einen ausgewogenen Ansatz, der den Schutz des Wolfs und die Interessen der Landwirte und Weidetierhalter gleichermaßen berücksichtigt.” 


Das Papier legt den Fokus auf neun Punkte: 

° Anpassungen auf eurpäischer Ebene

° Umstufung innerhalb der Fauna Flora Habitatrichtlinie

°Entnahme von Problemwölfen

° Förderung von Herdenschutzmaßnahmen

° Kurzfristige regulierung von Wölfen ermöglichen

° Zusätzliche Herdenschutzmaßnahmen

° Weiterentwicklung der Wolfsmanagementverordnung

° Verbesserung der wirtschftlichen Sitation der Weidetierhaltung

Hinsichtlich der wirtschaftlichen Belastung der Landwirte und Weidetierhalter ergänzt Volkmar Winkler:   
 
„Wir wissen, dass die wirtschaftlichen Belastungen der Landwirte sowie der Weidetierhalter durch Wolfsrisse in einigen sächsischen Regionen teilweise enorm sind. Daher brauchen wir unbürokratische Förderungen von Herdenschutzmaßnahmen und Tierhalterberatungen, aber auch Unterstützung bei Kosten für tierärztliche Behandlungen verletzter Weidetiere. Gleichzeitig müssen wir einen effektiveren Umgang mit Problemwölfen finden. Bisher ist es zwar möglich, diese zu entnehmen, die bürokratischen Hürden dafür sind jedoch sehr hoch.”  

Das Positionspapier finden Sie hier:

www.spd-fraktion-sachsen.de/positionspapier-wolf/ 

und weitere Informationen zu den einzelnen Punkten hier:

Für einen rationalen Umgang mit dem Wolf | SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag (spd-fraktion-sachsen.de)

 

29.08.2023 in Landespolitik

Antragsstart zur Förderung von Balkonkraftwerken

 

Stecker rein und Strom rein. Ab heute (29.08.2023) kann in Sachsen die Förderung von Balkonkraftwerken digital beantragt werden. Denn Strom im eigenen zu Hause zu produzieren, ist so einfach wie nie. Alles, was es dafür braucht, ist ein Balkonkraftwerk und eine Steckdose. Aber was genau sind Balkonkraftwerke? Das sind kleine Solaranlagen, die sich leicht auf dem Balkon oder der Terrasse montieren oder aufstellen lassen. Der darüber erzeugte Strom kann dann über die Steckdose genutzt werden, über die die Anlage an das Stromnetz angebunden ist. 

Eine durchschnittliche Minisolaranlage mit einer Leistung von 600W liefert pro Jahr je nach Standort etwa 600 kWh bin 800 kWh Strom. Im Vergleich dazu verbraucht eine Waschmaschine jährlich etwa 200 kWh. Das schützt nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel.

 Mit der neuen Förderung kann über die Sächsische Aufbaubank für den Kauf einer Minisolaranlage ein Zuschuss von 300 Euro beantragt werden. Und das Ganze möglichst einfach. Balkonkraftwerk kaufen, einrichten, Rechnung und Bild der Anlage digital bei der SAB hochladen und Förderung erhalten.

Alle Wichtigen Informationen finden Sie auf der Themenseite der SPD-Fraktion im sächsichen Landtag:

Weil die Energiewende nur gelingt, wenn jeder mitmachen kann. | SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag (spd-fraktion-sachsen.de)

 

17.08.2023 in Allgemein

Botanischer Garten in Großpösna wird Sozialer Ort

 

Am 15.08. besuchte ich den Botanischen Garten für Arznei und Gewürzpflanzen in Großpösna-Oberholz.

Nicht mein erster Besuch, denn bereits Ende 2022 kamen verschiedene Engagierte und ehrenamtlich Aktive des Freundeskreises Botanischer Garten, des Trägervereines KuHstall e.V., VertreterInnen der Kommune mit Bürgermeister Daniel Strobel und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt, Klima und Landwirtschaft zusammen um Bedarfe und Perspektiven für den Erhalt und Ausbau der Angebote konstruktiv zu besprechen.

Nun wird der Botanische Garten mit ca 63000 € aus den Programm "Soziale Orte" des Sächsichen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert um den Botanischen Garten als BürgerInnengarten weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Übergabe des Fördermittelbescheides durch Staatsministerin Petra Köpping erfuhren wir viele interessante neue Informationen welche neuen Angebote und Ideen es gibt. Bereits seit einem Monat ist die über die Förderung ermöglichte Stelle besetzt. Frau Junhold und allen Beteiligten an dieser Stelle gutes Gelingen sowie Frau Pohl vom Freundeskreis, Herrn Fröhlich vom KuHstall e.V und Bürgermeister Strobel weiterhin so ein engagiertes Miteinander!

Informieren Sie sich über die tollen und vielfältigen Angebote des Botanischen Gartens hier:

Startseite - botanischer-garten-oberholz Webseite!

Den Pressartikel finden Sie hier:

Fördermittel für Erhalt: Der Botanische Garten Oberholz soll aufblühen (lvz.de)

Einige Informationen zu den Sozialen Orten finden Sie in der Medieninformation des Sozialministeriums:

Einmaliges Modellprojekt »Soziale Orte« ist sachsenweite Erfolgsgeschichte