Strukturwandelmittel fließen in Sanierung der Jungen Gärten in Torgau und autonomes Fahren am Schladitzer See

Veröffentlicht am 16.06.2021 in Wahlkreis

Wie das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung am 15. Juni 2021 bekannt gab, wurden die ersten drei kommunalen Modellprojekte in Torgau, Rackwitz und Weißwasser bewilligt und die Sächsische Aufbaubank habe bereits die Förderbescheide versendet.  Der nordsächsische SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Winkler zeigte sich erfreut darüber, dass dank eines vereinfachten Antragsverfahrens nun bald die innovativen und gemeinschaftsstärkenden Projekte umgesetzt werden können, um die Strukturwandelregionen fit für die Zukunft zu machen.

„Die Stadt Torgau erhält für ihren kreativen Antrag die ‚Jungen Gärten‘ zu sanieren und eine Spielscheune, einen Erlebnispfad, einen Skatepark, eine Nutztierarche und ein Strandareal mit zwei Volleyballplätzen zu bauen einen Zuschuss von rund 4 Millionen Euro aus dem Strukturstärkungsgesetz“, informiert der Parlamentarier. Ihn freue besonders, dass dadurch eine höhere Aufenthaltsqualität für Touristen geschaffen werde und der Jugend ein weiteres attraktives Angebot zum Bleiben in der Region gemacht werden könne. Glücklicherweise wolle die Kommune mit den Kohleausstiegsmillionen neue soziale Orte der Begegnung schaffen und einen weiteren Anziehungspunkt für die Region etablieren.

Als zweites Projekt in Nordsachen erhält die Omnibus-Verkehrsgesellschaft Heideland (OVH) einen Zuschuss von rund 990 Tausend Euro für ihr Projekt ‚Personentransportsystem selbstfahrendes Fahrzeug Rackwitz‘, durch das der Schladitzer See erstmals an das öffentliche Nahverkehrsnetz dank autonomer Fahrzeuge angeschlossen werden könnte. Winkler zeigte sich ebenfalls erfreut, dass dieses Modellprojekt, dass Tourismus und Forschung verbindet beschleunigt gefördert werden kann.

In der Lausitz erhielt der Landkreis Görlitz einen Zuschuss von 1,13 Millionen Euro, um ein Servicecenter für seine Bürgerinnen und Bürger in seiner Verwaltung zu errichten. Zukünftig soll ein zentraler serviceorientierter und bürgerfreundlicher Ansprechpartner für die Anliegen der Bevölkerungen und der Wirtschaft entstehen, damit diese sich nicht allein durch den Behördendschungel hangeln müsse.